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Informationsbrief, Ausgabe 02/2019

Festo AG, Titelbild PDA Programm

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

in der zweiten Ausgabe des Jahres informieren wir Sie über die neuesten Entwicklungen zur Produktions-, Dienstleistungs- und Arbeitsforschung. Lesen Sie, was auf dem BMBF-Messestand auf der Hannover Messe 2019 geboten wurde, lernen Sie das im Projekt DizRuPt entwickelte Instrumentarium kennen, das Unternehmen befähigen wird, Nutzungsdaten ihrer Produkte wie Smartphone oder Auto eigenständig und zielgerichtet in der strategischen Produktplanung zu verwerten oder blättern Sie in der neuesten Ausgabe der KMU-innovativ Broschüre mit Projektporträts aus der Produktionsforschung. Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen wieder interessante Termine der Branche: zum Beispiel die Abschlussveranstaltung „Biointelligente Produkte und Produktion – die nachhaltige Revolution der Industrie“ am 27. Juni oder die Abschlussveranstaltung „Additive Fertigung – Individualisierte Produkte, komplexe Massenprodukte, innovative Materialien“ am 18. September dieses Jahres. 

Die Redaktion wünscht viel Spaß beim Lesen!

INHALTSVERZEICHNIS:
AKTUELLE BEKANNTMACHUNGEN
Beherrschung der Komplexität soziotechnischer Systeme - Ein Beitrag zum Advanced Systems Engineering für die Wertschöpfung von morgen (PDA_ASE)
Stichtag: 17.05.2019
Am 06.03.2019 wurde im Bundesanzeiger (BAnz AT 06.03.2019 B4) die Bekanntmachung vom 11. Februar 2019 über die Förderung von Projekten zum Thema „Beherrschung der Komplexität soziotechnischer Systeme – Ein Beitrag zum Advanced Systems Engineering für die Wertschöpfung von morgen (PDA_ASE)“ im Rahmen des Forschungsprogramms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ veröffentlicht. Ziel dieser Bekanntmachung ist es, neue, innovative Lösungen bei der Entwicklung technischer Systeme für den Mittelstand zu schaffen, um die Komplexität des Systems und seine Entstehung zu beherrschen. Im Vordergrund steht beispielsweise auch die Gestaltung einer neuen Form der interdisziplinären Zusammenarbeit aller Entwickler bzw. Beteiligter entlang des gesamten Produktlebenszyklus in einer modernen Arbeitswelt. Stichtag ist der 17. Mai 2019.
Zur Bekanntmachung

Zukunft der Arbeit: Regionale Kompetenzzentren der Arbeitsforschung
Stichtag: 01.07.2019
Am 25.03.2019 wurde im Bundesanzeiger (BAnz AT 25.03.2019 B5) die Bekanntmachung vom 28. Februar 2019 über die Förderung von Projekten zum Thema „Zukunft der Arbeit: Regionale Kompetenzzentren der Arbeitsforschung“ im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ als Teil des Dachprogramms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ veröffentlicht. Mit dieser Förderrichtlinie verfolgt das BMBF das Ziel, die Gestaltungspotenziale neuer Technologien auf die Arbeitswelt zu untersuchen, den Wandel zu begleiten und den Transfer der Forschungsergebnisse in Gesellschaft und betriebliche Praxis zu fördern. Die regionalen Kompetenzzentren sollen an den Stärken ihrer jeweiligen Regionen ansetzen, z. B. an historisch gewachsenen Themenschwerpunkten, Netzwerken sowie technologische Neuerungen oder Trends berücksichtigen. Auf dieser Basis sollen die betrieblichen Akteure aus der Region dabei unterstützt werden, passgenaue Arbeitswelten zu entwickeln. Stichtag ist der 1. Juli 2019.
Zur Bekanntmachung

Zukunft der Arbeit: Mittelstand – innovativ und sozial
Dritte Wettbewerbsrunde: Übergangsregionen

Stichtag: 02.09.2019
Am 18.12.2018 wurde im Bundesanzeiger (BAnz AT 18.12.2018 B5) die Bekanntmachung vom 26. November 2018 über die Förderung von Projekten zum Thema „Zukunft der Arbeit: Mittelstand – innovativ und sozial“ im Rahmen des Forschungsprogramms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ veröffentlicht. Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das technische und soziale Innovationspotenzial mittelständischer Unternehmen zu stärken, indem neue Konzepte und Werkzeuge der Arbeitsgestaltung und -organisation erforscht, entwickelt und umgesetzt werden. Im Rahmen dieser Wettbewerbsrunde sind Partner aus den deutschen Übergangsregionen besonders aufgefordert, sich an den Verbundprojekten zu beteiligen. Stichtag ist der 2. September 2019.
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Fördermaßnahme KMU-innovativ: Produktionsforschung
Nächster Stichtag: 15.10.2019
Mit der Fördermaßnahme „KMU-innovativ: Produktionsforschung" verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung im Rahmen des Programms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ insbesondere für erstantragstellende KMU attraktiver zu gestalten.
Bewertungsstichtage sind der 15. Oktober 2019 und anschließend der 15. April 2020 (Datum des Eingangs beim Projektträger).
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Stand der Bekanntmachung Industrie 4.0 - Kollaborationen in dynamischen Wertschöpfungsnetzwerken (InKoWe)
Zum Ideenwettbewerb „Industrie 4.0 - Kollaborationen in dynamischen Wertschöpfungsnetzwerken (InKoWe)“ wurden zum Stichtag 31.07.2017 insgesamt 101 Projektskizzen mit insgesamt 790 Projektpartnern und einem Forschungs- und Entwicklungsbedarf von 360 Mio. Euro eingereicht. Insgesamt werden 11 Verbundprojekte mit 112 Projektpartnern in der Fördermaßnahme unterstützt. Bisher gestartet sind neun Verbundprojekte mit 80 Projektpartnern. Außerdem werden drei Verbundprojekte, die sich speziell der Thematik „Wasser 4.0“ widmen, mit 17 Projektpartnern im Programm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA)“ gefördert.

NEUIGKEITEN AUS DEN PROJEKTEN

TErrA Abschlusstagung 2019 ©  BV BFW/Kreutzer
TErrA: Abschlusstagung - Ein voller Erfolg für präventive Tätigkeitswechsel als Arbeitsmarktinnovation
Mit knapp 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Sozialversicherungen wurde über die Herausforderungen diskutiert, wie Erwerbsverläufe präventiv gestaltet werden können. Der überbetriebliche Tätigkeitswechsel in regionalen Unternehmensnetzwerken ist dabei als eine soziale Innovation identifiziert worden, die ungewohnte Lösungen für den deutschen Arbeitsmarkt in Zeiten des demographischen Wandels bietet.

Vorstellung der arbeitsökologischen Innovationsvorhaben Beschreibung: von links nach rechts: Michael Steinfeldt (artec), Brigitte Nagler (Moderation/artec), Mark Hoffmann (Macor), Holger Grüneberg (Rönner Verwaltungsgesellschaft) und Susanne Nickel (iaw)
Arbeit und Ökologie ganzheitlich verbinden - Innovationsfähigkeit stärken 
Abschlusskonferenz des Pilotprojekts NAGUT - Nachhaltig gut arbeiten
Wie können ,Gute Arbeit‘ und ökologische Innovationen in Betrieben und in der Unternehmenskooperation miteinander verknüpft werden? Damit befasste sich am 29. März 2019 die Abschlusskonferenz des NAGUT-Projekts in Bremen. Rund 60 Teilnehmende aus Wissenschaft, Verbänden und Unternehmenspraxis diskutierten die Projektergebnisse.
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HMI Logo © Deutsche Messe AG
Hannover Messe 2019 - Vorfahrt durch leichte und ressourceneffiziente Produktionsverfahren
Innovative Forschungsprojekte rund um die Hightech-Strategie 2025 präsentierten sich auf dem BMBF-Messestand - vom Einsatz von Künstlicher Intelligenz, neuen Materialien und Verfahren in der Produktion über einen OP-Simulator bis hin zur Brille gegen Angst.
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Andrea Martin, Chief Technology Officer IBM Deutschland, Österreich, Schweiz © Universität Paderborn
Dienstleistungstagung 2019 „Service Systems Innovation“ in Paderborn: Neue Impulse für Dienstleistungen von morgen
In Paderborn kamen sie alle zusammen: 320 Teilnehmer aus Politik, Forschung, Wirtschaft und Verbänden nutzten die Chance, sich über die aktuellsten Trends für die deutsche Dienstleistungslandschaft von morgen auszutauschen.
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Wie sich der digitale Wandel gesundheitlich erfolgreich bewältigen lässt, diskutierten Arbeitnehmervertreter sowie Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft. © André Fischer Fotografie
Arbeit 4.0 präventiv gestalten – Lösungen und Impulse
Abschlussveranstaltung des BMBF-Förderschwerpunkts
Mehr als 220 Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und dem Arbeits- und Gesundheitsschutz sind zur Abschlussveranstaltung „Arbeit 4.0 präventiv gestalten – Lösungen und Impulse“ am 04. April 2019 in Berlin zusammengekommen, um die Ergebnisse des BMBF-Förderschwerpunkts „Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen“ kennenzulernen, neue Strategien im Human Ressource- und Gesundheitsmanagement zu entwickeln und auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) auf den digitalen Wandel vorzubereiten

Die Offensive Mittelstand veröffentlicht auf der Bundespressekonferenz Gestaltungsempfehlungen zur produktiven und präventiven Einführung künstlicher Intelligenz in Betrieben.
Pressekonferenz: Künstliche Intelligenz in Arbeitsprozesse integrieren – die Umsetzungshilfen Arbeit 4.0 zeigen, wie es geht
Berlin 30.04.2019. Die Offensive Mittelstand hat auf der Bundespressekonferenz Gestaltungsempfehlungen zur produktiven und präventiven Einführung künstlicher Intelligenz in Betrieben veröffentlicht.
Pressemeldung [PDF, 0,2 MB]

DizRuPt ermöglicht die Verwendung von Maschinendaten für die Produkt- und Retrofitplanung © Universität Paderborn
DizRuPt - Nutzungsdaten erheben und für die Produktentwicklung verwerten
Vom Smartphone über das Auto hin zur Produktionsmaschine: Produkte sind zunehmend vernetzt und übermitteln Informationen, wie etwa den Betriebszustand oder Fehlermeldungen. Das im Projekt DizRuPt entwickelte Instrumentarium wird Unternehmen befähigen, Nutzungsdaten ihrer Produkte eigenständig und zielgerichtet in der strategischen Produktplanung zu verwerten.
Presseinformation [PDF, 0,2 MB]

Schematische Darstellung des Fadenspeicherwechsels am Beispiel der Radialflechtmaschine Quelle: RWTH Aachen University, Institut für Textiltechnik (ITA)
KMU-innovativ-Projekt AuFaWe: Automatisierung für die textile Produktionstechnik von morgen
Für die Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in der Textil- und Faserverbundbranche in Deutschland spielen Automatisierungslösungen eine zentrale Rolle. Die Handhabung von Fasern und biegeschlaffen Textilien stellt hier eine besonders große Herausforderung an die Automatisierungstechnik dar. Der Wechsel der leergelaufenen Spulen ist einer der entscheidenden Hemmnisse für eine wirtschaftliche Fertigung. Im KMU-innovativ-Projekt AuFaWe wurde dazu ein neues Konzept für den automatischen Fadenspeicherwechsel im Flechtprozess entwickelt.
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Veranstaltungsankündigungen

Biologische Transformation © Fraunhofer-Gesellschaft
Biointelligenz – Perspektiven für nachhaltige industrielle Wertschöpfung
15.05.2019, Stuttgart
Wie können wir unsere Bedürfnisse der Zukunft nachhaltig befriedigen? Möglich wird dies mithilfe der Biologischen Transformation. Im Juni 2018 wurden die ersten Ergebnisse der Fraunhofer Voruntersuchung „Biologischen Transformation der Industriellen Wertschöpfung" in Berlin vorgestellt. An dieser Stelle möchten wir Sie auf die Konferenz am 15.05.2019 „Biointelligente Produkte und Produktion – Die nachhaltige Revolution der Industrie“ im Kompetenzzentrum Biointelligenz, Stuttgart hinweisen. Beleuchten Sie mit renommierten Experten die Thematik und erhalten Sie anschauliche Einblicke in die Vision und Innovationen der Biologischen Transformation.  

Weitere Informationen und Anmeldung

Sie möchten mehr Informationen zur Voruntersuchung? Hier steht die BIOTRAIN-Broschüre zum Download zur Verfügung [PDF, 3 MB].


Wie können wir die Arbeitsplätze präventiv und wirtschaftlich gestalten? © Syda Productions - Fotolia
Präventive Arbeitsgestaltung in Produktion und Logistik: Abschlussveranstaltung der Projekte PREVILOG und InGeMo
27.06.2019, Stuttgart
Lassen sich mit präventiv gestalteten Arbeitsplätzen Mitarbeiter in Produktion und Logistik gewinnen und halten? Antworten auf diese Fragen bietet die Abschlussveranstaltung der vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekte „InGeMo" und „PREVILOG". Exzellente Referierende aus Wirtschaft und Forschung präsentieren im Rahmen der vom Fraunhofer IAO organisierten Veranstaltung Ergebnisse ihrer präventiven Gestaltungsarbeit aus den beiden Forschungsvorhaben.
Programm und Anmeldung

ReaLizer GmbH
BMBF-Abschlussveranstaltung:
Additive Fertigung - Individualisierte Produkte, komplexe Massenprodukte, innovative Materialien (ProMat_3D)
18.09.2019, Frankfurt a. M.
Die additive Fertigung ermöglicht Innovationen, etwa indem komplexe geometrische Leichtbaustrukturen im Maschinenbau hergestellt werden können, die sich mit gängigen Verfahren bislang nicht oder nur mit viel Aufwand verwirklichen ließen. Die Projektpartner der 15 vom BMBF geförderten Verbundprojekte werden in Impulsvorträgen aktuelle Ergebnisse und Anwendungsbeispiele vorstellen. Im Rahmen der begleitenden Ausstellung können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Kontakte zu den Experten knüpfen und sich austauschen.
Weitere Informationen und Anmeldung


PUBLIKATIONEN
Lesetipp
Buchreihe Kompetenzmanagement in Organisationen
In den sechs Bänden der Buchreihe „Kompetenzmanagement in Organisationen" stellen die  Verbundprojekte des Wettbewerbs „Betriebliches Kompetenzmanagement" ihre Forschungsergebnisse unter folgenden Titeln vor: „Kompetenzmanagement in kleinen und mittelständischen Unternehmen",
„Vernetztes Kompetenzmanagement", „Gestaltungskompetenzen für gesundes Arbeiten",  „Kompetenzentwicklung in analogen und digitalisierten Arbeitswelten", „Lebensphasen und Kompetenzmanagement", „Zukunftstechnologien und Kompetenzbedarfe". 

Die Bücher können beim Springer-Verlag als eBook oder Softcover gekauft werden. 

KMU-innovativ - Innovationen für die Produktion von morgen
Projektporträts der 3. und 4. Auswahlrunde mit Laufzeit 2017 bis 2019
Die Broschüre informiert über das Forschungsförderprogramm und laufende Forschungsvorhaben der 3. und 4. Auswahlrunde von produzierenden KMU. Für Unternehmen, die auf den dargestellten Fach- und Forschungsgebieten kooperieren möchten, dient die Broschüre als Basisinformation.
Download [PDF, 03/2019, 57 Seiten, 5 MB, barrierefrei] und kostenfreie Bestellung über die Publikationsliste des BMBF mit der Bestell-Nr. 31484.


Zahl des Monats: 
Entwicklung neuer Arbeitsplatzkonzepte in Unternehmen   
Wie weit ist Ihr Unternehmen bei der Entwicklung des Arbeitsplatzes der Zukunft bereits vorangeschritten, auch im Vergleich zu anderen Unternehmen? Knapp 28 Prozent der befragten Personen aus Unternehmen sind der Meinung, ihr Unternehmen sei bei der Entwicklung des Arbeitsplatzes der Zukunft schon relativ weit fortgeschritten [Quelle: statista.com].  
Link zur Statistik

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E-Mail: informationsbrief@ptka.kit.edu

 

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Produktion, Dienstleistung und Arbeit
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

www.produktion-dienstleistung-arbeit.de