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Informationsbrief, Ausgabe 06/2019

Winterlandschaft Frohe Weihnachten

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

mit dieser Weihnachtsausgabe möchten wir Ihnen eine frohe, besinnliche und erholsame Weihnachtszeit im Kreise Ihrer Liebsten wünschen und die besten Wünsche für das neue Jahr mit auf den Weg geben. Zudem erhalten Sie frisch und kompakt Informationen über die neuesten Entwicklungen und Ereignisse zur Produktions-, Dienstleistungs- und Arbeitsforschung.

Lesen Sie hier auf einen Klick, welche neuen Bekanntmachungen gerade ausgeschrieben sind und welche Veranstaltungen im neuen Jahr auf Sie warten. Erhalten Sie zudem Ergebnisse von Forschungsprojekten und Arbeitstreffen aus erster Hand, wie beispielsweise zu Industrie 4.0 und aus der Arbeitsforschung in der digitalisierten Welt sowie neue Erkenntnisse zur Unterstützung von Demenzpatienten durch Dienstleistungsinnovationen.

Die Redaktion wünscht viel Spaß beim Lesen, frohe Weihnachten und ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr!


INHALTSVERZEICHNIS:
AKTUELLE BEKANNTMACHUNGEN
KMU-innovativ: Produktionsforschung
Nächster Stichtag: 15. April 2020
Mit der Fördermaßnahme "KMU-innovativ: Produktionsforschung" verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung im Rahmen des Programms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ insbesondere für erstantragstellende KMU attraktiver zu gestalten. Wir möchten darauf hinweisen, dass die Bekanntmachung aktualisiert und neu veröffentlicht wurde und die bestehende Förderrichtlinie vom 10. Juli 2015 ersetzt.

Status Quo von Bekanntmachungen
Erstes Koordinatorentreffen InKoWe
Intelligente vernetzte Systeme in dynamischen Wertschöpfungsnetzwerken werden in vielen Branchen als essentiell für ein Bestehen im Wettbewerb angesehen. Dem versucht die Maßnahme InKoWe Rechnung zu tragen: Im Fokus steht die Stärkung der Zusammenarbeit von Unternehmen mit ihren Kunden und Lieferanten. Hierfür werden unternehmensinterne und unternehmensübergreifende Prozesse entwickelt, um eine neuartige Stufe der Flexibilisierung der Produktion zu erreichen. Aus über 100 Projektvorschlägen wurden insgesamt 14 Projekte ausgewählt. Diese adressieren ganz unterschiedliche Branchen: Zwei Projekte sind im Bausektor angesiedelt, drei widmen sich der Problematik von Wasser- und Abwassersystemen. Zwei Projekte befassen sich mit Datenanalyse. Bei drei weiteren Projekten steht der digitale Zwilling im Vordergrund. Fünf Projekte bauen Kollaborationsplattformen mit unterschiedlichen Schwerpunkten auf, zwei davon nutzen hierfür Blockchain-Technologien.

Da sich die Themen berühren, mitunter sogar überlappen, lag es nahe, die Koordinatoren der Projekte zum gegenseitigen Informationsaustausch einzuladen. Bei dem Koordinatorentreffen am 24. und 25. Oktober 2019 waren dann, von der Universität Würzburg organisiert, alle Projekte in den Räumen der Fa. Infosim versammelt. Hierbei ergaben sich viele neue Kontakte, um Forschungsaufgaben gemeinsam anzugehen.

Im Mai 2020 soll es eine Fortsetzung in Form eines weiteren internen Koordinatorentreffens in Paderborn geben. Die Projekte werden dann auch gemeinsam öffentlich anlässlich des Acatech Akademietages präsentiert. Auf den Termin werden wir in einer unserer nächsten Ausgaben hinweisen.
Nähere Informationen zu den geförderten Projekten


NEUIGKEITEN AUS DEN PROJEKTEN
KI Roboterhand und menschliche Hand
Eine hohe Teilnehmerzahl interessierte sich am 3. Dezember 2019 in Frankfurt für den VDMA-Marktplatz der Projektideen zur Bekanntmachung des BMBF „Lernende Produktionstechnik – Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) in der Produktion (ProLern)“. 41 Unternehmen und 67 Forschungseinrichtungen tauschten sich über ihre Projektideen zur Bekanntmachung aus, knüpften neue Kontakte und nutzen die Veranstaltung, um ihre noch offenen Fragen zu den Inhalten und Zielsetzungen der Bekanntmachung zu stellen.

Ein Highlight war der Vortrag von Professor Fleischer (KIT, wbk) über Anwendungsfälle und Herausforderungen der künstlichen Intelligenz in der Produktion. Hierbei wurde das enorme Potential von KI in der Produktion sowie bestehender Forschungsbedarf deutlich aufgezeigt. Letzterer wird durch die Bekanntmachung ProLern klar adressiert.   

Arbeit in der digitalisierten Welt
Gemeinsames Schwerpunktgruppentreffen und Anwendertag bei ver.di im November
Im Rahmen der Bekanntmachung „Arbeit in der digitalisierten Welt“ kamen am 7. und 8. November 2019 die Arbeitsgruppen „Gestaltung vernetzt-flexibler Arbeit“ und „Arbeitsgestaltung im digitalen Veränderungsprozess“ zum gemeinsamen Schwerpunkttreffen in Berlin in der ver.di-Bundesverwaltung zusammen. Ziel war neben einem ersten Kennenlernen die Vernetzung der elf Verbundprojekte und deren Anwendungspartner, beispielsweise aus der Energiewirtschaft, IT-, Pflege- und Logistikbranche. In interaktiven Formaten und Diskussionsrunden wurde vor allem über mögliche Maßnahmen diskutiert, um die praktikablen Ergebnisse der Arbeitsforschung effektiv in die Anwendung bei KMU zu tragen.
Auf einem „Marktplatz“ wurden am zweiten Tag, der als Anwendertag konzipiert war, spannende Ergebnisse aus Forschung und Anwendung präsentiert und von den Besuchern getestet: Highlights waren beispielsweise aus Nutzersicht entwickelte, leicht zu bedienende Tools, die z.B. die Erreichbarkeit des Mitarbeiters verwalten, dem Pflegeteam im Altenheim bei der gemeinsamen Erstellung der Dienstpläne, oder aber Arbeitskollegen ein ökologisches Mobilitätsverhalten ermöglichen. Für Vertiefung und angeregte Diskussionen zu den wichtigsten übergreifenden Themen aus der präsentierten Forschung zur Digitalisierung der Arbeitswelt sorgten sechs parallele Impulsvorträge zu Führung, Arbeitsqualität, Empowerment, Digitalisierungsstrategien für KMU und vieles mehr.
Die Abschlusspräsentation aller 29 Verbundprojekte aus der Fördermaßnahme „Arbeit in der digitalisierten Welt“ findet am 3. März 2020 im Gürzenich bei Köln statt.
Veranstaltungsprogramm und Anmeldung


Arbeitskreis Industrie 4.0
Seit 2017 begleitet das Transfer-Netzwerk Industrie 4.0 den Mittelstand auf dem Weg ins digitale Zeitalter. Die Vertreter der unterstützenden Ministerien BMWi und BMBF sowie Sven Wuscher, Koordinator des Netzwerkes von der Geschäftsstelle Plattform Industrie 4.0, zogen am 24.10.2019 in Berlin eine positive Bilanz.
(Foto: Teilnehmende des siebten Treffens des Transfer-Netzwerk Industrie 4.0, Quelle: Plattform Industrie 4.0)

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SimPat Video Screenshot
Gemeinsam stark für Demenzpatienten – IT-System für besseren Informationsaustausch bei dementen Patienten
Ein alltäglicher Fall für Klinikpersonal: Ein an Demenz erkrankter Mensch wird mit einem akuten Oberschenkelhalsbruch ins Krankenhaus eingeliefert. Das Problem: Er kann auf Grund seiner Demenz die benötigten Informationen nicht mehr selbst oder nur unvollständig weitergeben. Nun kommt es auf den Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Stellen, an denen er medizinisch oder pflegerisch versorgt wird oder wurde, an – den Hausarzt, das Krankenhaus, das Pflegeheim oder die Angehörigen. Auch wissenschaftliche Analysen haben bestätigt, dass der Informationsaustausch zwischen dem ambulanten und stationären Sektor häufig nicht reibungslos funktioniert. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „Sicherung intersektoraler Versorgung durch ein IT-gestütztes Dienstleistungskonzept für multimorbide Patienten mit Demenz“ (SimPat) hat zum Ziel, ein digitales Fallmanagementsystem für Demenzpatienten zu entwickeln, zu implementieren und zu evaluieren. Zum Ende des Jahres endet das Pilotprojekt.
Mehr über das Projekt

VERANSTALTUNGSANKÜNDIGUNGEN
Der Mensch in der Industrie 4.0
Fachkonferenz
Work in Progress - Der Mensch in der Industrie 4.0
10. Februar 2020, Berlin
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Plattform Industrie 4.0 laden Sie zur Fachkonferenz am 10. Februar 2020 nach Berlin ein. Schwerpunkte der Konferenz bilden die Themen Weiterbildung, Künstliche Intelligenz sowie agiles Arbeiten im Fokus der Industrie. Die Fachkonferenz betrachtet diese Thematiken aus verschiedenen Perspektiven und ist praxisnah ausgerichtet.
Programm
Anmeldung

beyondwork 2020 Key Visual
Save-the-Date
Europäische Arbeitsforschungstagung beyondwork
21.–22. Oktober 2020, Bonn
Den Herausforderungen der zukünftigen Arbeitswelt stellt sich die europäische Arbeitsforschungscommunity vom 21. bis 22. Oktober 2020 auf der Tagung beyondwork2020 in Bonn. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bringt die Experten aus Europa zum gemeinsamen Austausch zusammen. Jetzt zum Newsletter anmelden und von Anfang an nichts mehr verpassen!

Dienstleistungsnetz für geriatrische Patienten
Abschlussveranstaltung
Im Alter besser leben: Abschlussveranstaltung des Forschungsprojektes SINQ
12. Februar 2020, Mannheim
Ältere Menschen mit Betreuungs- und Pflegebedarf in städtischen Wohnquartieren sind nicht nur auf barrierefreien Wohnraum, sondern auch auf vielfältige Dienstleistungen angewiesen. Die Versorgungsstrukturen sind zwar weitgehend vorhanden, jedoch fehlt es häufig an den notwendigen Informationen und an einer effizienten Vernetzung der zuständigen Leistungserbringer. Die Koordination und Abstimmung kann Betroffene und Angehörige vor erhebliche Schwierigkeiten stellen und hohe Belastungen nach sich ziehen.
Mit diesen Herausforderungen hat sich das Projekt SINQ in den letzten drei Jahren beschäftigt. Es wurden Methoden mit dem Ziel entwickelt, die Informations- und Dienstleistungslücke in Bezug auf die medizinisch-pflegerische Betreuung älterer Menschen und ihren Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben im vertrauten häuslichen Umfeld zu schließen.
Informationen zur Veranstaltung

Alle Veranstaltungstipps auf einen Blick.

PUBLIKATIONEN
Dethis Logo Design Thinking for Industrial Services
Design Thinking virtuell durchführen
Die Dissertation aus dem BMBF-geförderten Verbundprojekt ‚DETHIS – Design Thinking for Industrial Services‘ im Rahmen des Förderprogramms ‚Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen‘ wurde mit Auszeichnung absolviert. Im Rahmen der Dissertation betont die Autorin Beke Redlich die Relevanz von Dienstleistungsinnovation und Nutzerzentrierung zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen sowie die Bedeutung zur Anwendung von Design Thinking (DT) im Rahmen des im Projekt entwickelten ‚DETHIS-Verfahrens‘. Mit Hilfe der Forschungsmethodik Action Design Research veranschaulicht die Dissertation, wie mit sich wiederholenden Workshops und deren Evaluation ein Virtueller Design Thinking (VDT) -Ansatz geschaffen werden konnte, der ad hoc bei KMU angewendet werden kann. Die virtuelle Durchführung von DT resultiert in einer hohen wahrgenommenen Zufriedenheit und Effektivität und die Kollaboration ist ähnlich erfolgreich, wie in der analogen Variante. 
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